Auslöser für die Gründung der DLRG im Jahr 1913 in Leipzig war 1912 ein Dampferunglück in Binz auf Rügen bei dem die Erkenntnis blieb, dass viele Menschen nicht schwimmen konnten und noch viel weniger in der Lage waren, Ertrinkende vor dem "nassen Tod" zu retten.

 

 

Ihre Aufgabe: Sie sollte eine weiteste Verbreitung sachgemäßer Kenntnisse und Fertigkeiten in Rettung und Wiederbelebung Ertrinkender herbeiführen".

Anfangs setzte sich die DLRG besonders für die Schulschwimmausbildung und Rettungsschwimmausbildung ein, denn nur fünf Prozent der Bevölkerung konnten schwimmen. Im Jahr 1922 ertranken allein 8000 Menschen.

Nach drei Jahrzehnten hatte die DLRG eine Million Rettungsschwimmer ausgebildet und acht Millionen Wachstunden an Küsten, Seen und Flüssen geleistet. Durch diese ausschließlich ehrenamtliche Arbeit sank die Zahl tödlicher Ertrinkungsfälle um ein Drittel.

So hat es sich auch der Ortsverband Teisendorf zur Aufgabe gemacht Schwimmkurse in den umliegenden Kindergärten anzubieten, Rettungsschwimmer auszubilden, in den Schwimmbädern Teisendorf und Neukirchen Wachstunden abzuhalten und auf eine aktive Jugendarbeit zu achten.